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Die barkidische Herrschaft in Iberien. Intention und Konsequenzen

Die barkidische Herrschaft in Iberien. Intention und Konsequenzen

von: Jannik Rickert

GRIN Verlag , 2021

ISBN: 9783346322074 , 19 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

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Preis: 12,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

Für Firmen: Nutzung über Internet und Intranet (ab 2 Exemplaren) freigegeben

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Die barkidische Herrschaft in Iberien. Intention und Konsequenzen


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit wird es sein, die barkidische Herrschaft in Iberien ab dem Übergang des Hamilkar Barkas 237 v. Chr. bis zum Saguntkonflikt unter Hannibal 219 v. Chr. zu rekonstruieren und zu bewerten. Der Schwerpunkt dieser Hausarbeit wird dabei auf der Frage liegen, mit welcher Absicht die Barkiden nach Iberien gingen und welche Folgen ihre Herrschaft dort nach sich zog. Dabei wird auch zu klären sein, inwiefern es sich dabei um karthagische oder barkidische Interessen handelte und ob sich die Ziele dieser Politik womöglich auch im Laufe der Zeit verändert haben. Die Ereignisse werden chronologisch geschildert, um so am besten mögliche Unterschiede in der Vorgehensweise der drei Barkiden feststellen zu können. Mit dem Zweiten Punischen Krieg, der das Mächteverhältnis zwischen Rom und Karthago nachhaltig auf Seiten Roms verlagerte, assoziiert man vor allem den karthagischen Feldherrn Hannibal Barkas und seine Alpenüberquerung. Was häufig nur wenig Beachtung findet sind aber die Entwicklungen, die überhaupt zum Ausbruch des wohl bekanntesten antiken Krieges führten, im Besonderen die Expansion Karthagos in Iberien. Da man sich bereits in der Antike der besonderen Bedeutung des Zweiten Punischen Krieges für den Aufstieg Roms bewusst war, schrieben viele römische und griechische Geschichtsschreiber, häufig in Überblicksdarstellungen der römischen Geschichte, über dieses Ereignis. Dazu zählen Fabius Pictor, Polybios, Cornelius Nepos, Diodor, Livius, Appian und Cassius Dio. Somit gibt es Werke ab etwa 200 v. Chr. bis ins 3. Jhd. n. Chr., die dieses Thema behandeln. Während die antiken Geschichtsschreiber sich weitestgehend einig waren, dass Rachegelüste der Barkiden und die generelle Treulosigkeit der Punier den Krieg auslösten, ist eine Beurteilung der realen Gründe schwierig, gerade weil karthagische Quellen nicht überliefert sind. In der modernen Forschung ist das Thema der Barkiden in Iberien zwar ein oft behandeltes Thema, jedoch meist nur als Randerscheinung in Überblicksdarstellungen des Zweiten Punischen Krieges oder allgemeinen Werken über die karthagische Geschichte. Die Region Spanien findet in der Forschung generell erst verstärkte Relevanz, als sie Teil des Römischen Reiches wurde .