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Transmissionsmechanismen der Negativzinspolitik im Euroraum. Wirkung und Rahmenbedingungen

Transmissionsmechanismen der Negativzinspolitik im Euroraum. Wirkung und Rahmenbedingungen

Houda Ben Said

 

Verlag GRIN Verlag , 2024

ISBN 9783389008133 , 64 Seiten

Format PDF

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Transmissionsmechanismen der Negativzinspolitik im Euroraum. Wirkung und Rahmenbedingungen


 

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Leitfrage der Bachelorarbeit beschäftigt sich damit, wie die geldpolitischen Transmissionskanäle unter dem Einfluss der Negativzinspolitik wirken. Um das Thema umfassend zu behandeln, wird zunächst auf die Rolle von Zinsen und Banken zurückgegriffen und im theoretischen Kontext betrachtet. Da Preisniveaustabilität den primären Maßstab für den Erfolg der Geldpolitik darstellt, wird auch die theoretische Erläuterung der Inflation skizziert. Kapitel 4 und 5 geben einen Überblick über die Instrumente der konventionellen und unkonventionellen Geldpolitik und erläutern ebenso die Grenzen der konventionellen Geldpolitik sowie das Problem der Nullzinsuntergrenze. In Kapitel 6 wird zunächst der Geldmarkt im Umfeld der Negativzinspolitik untersucht und die verschiedenen geldpolitischen Transmissionskanäle erläutert. Die geldpolitischen Transmissionskanäle werden daraufhin im Umfeld der Negativzinspolitik und in Abhängigkeit der Geschäftsmodelle der Banken untersucht. Außerdem werden neben den theoretischen Aspekten auch die empirische Evidenz hinsichtlich der finanzwirtschaftlichen und realwirtschaftlichen Folgen sowie Aspekten der geldpolitischen und wirtschaftspolitischen Unsicherheit. Das Kapitel 7 beschreibt die Rahmenbedingungen für das Ende der Negativzinspolitik und Prognosen für die weitere wirtschafts- sowie geldpolitische Entwicklung. Das Kapitel 8 schließt das Thema mit der Schlussbetrachtung ab. Im Juni 2014 wurde der Negativzins von der EZB mit -0,1 % auf Einlagefazilitäten eingeführt und mit weiteren vier Senkungen des Leitzinses weitergeführt. Seitdem gilt der Negativzins als Bestandteil der unkonventionellen Geldpolitik. Zumindest bis zum Jahr 2022, als nach den Jahren von Corona, und dem groß angelegten Anleihenkaufprogramm PEPP, auch noch der Krieg in der Ukraine die Wirtschaftslage weiter destabilisiert und die Inflation mit zweistelligen Werten nicht mehr dem anvisierten Ziel der EZB von 2% entspricht. Der Anstieg der Inflation brachte die EZB von der Abkehr aus der Negativzinspolitik, hin wieder zu einem positiven Leitzins.